Haarausfall: Ursachen und Behandlung

Ein ausgefallenes Haar im Waschbecken, zwei auf dem Kopfkissen – wir alle kennen das. Doch spricht man in diesen Fällen wirklich schon von Haarausfall? Wir können Dich beruhigen: Jedes Haar hat nur eine gewisse Lebensdauer und es ist völlig normal, dass Dich täglich das ein oder andere von ihnen verlässt. Dennoch wollen wir natürlich alle vermeiden, dass uns die Haare ausgehen.


Wir sind der Sache mit dem Haarausfall für Dich auf den Grund gegangen und erklären Dir in diesem Artikel die verschiedenen Formen von Haarausfall und wie Du vor allem mit verschiedenen Nährstoffen Haarausfall vorbeugen kannst.

Was ist Haarausfall?

Ab wann spricht man eigentlich wirklich von Haarausfall? Die Medizin hat eine Antwort auf diese Frage: Mehr als 100 ausgefallene Haare pro Tag (bei Kindern 50 bis 80) sind ein Indiz für Haarausfall, sogenannter Alopezie.

Formen von Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall

Beim erblich bedingten Haarausfall, der sogenannten androgenetischen Alopezie reagieren die Haarfolikel der Betroffenen aufgrund der genetischen Veranlagung empfindlich auf männliche Hormone (Androgene), was der Hauptgrund für den Haaverlust ist. Die Haare werden dünner und die Haarfolikel schrumpfen. Bei Frauen können weitere Auslöser bestimmte Tumore oder hormonelle Störungen wie das das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) sein.

Kreisrunder Haarausfall

Beim kreisrunden Haarausfall handelt es sich um eine Autoimmunreaktion: Das Immunsystem kämpft in diesem Fall gegen körpereigenen Strukturen, indem es die Haarfolikel angreift. Das Haarwachstum wird so gestoppt und die Haare fallen aus. Die Wissenschaft hat noch keine abschließende Erklärung für den kreisrunden Haarausfall gefunden.

Vernarbender Haarausfall

Eine seltene Form des Haarausfalls ist Pseudopelade Broq, der vernarbende Haarverlust. Betroffen sind hiervon hauptsächlich Frauen im Alter von 30 und 55 Jahren. Die Kopfhaut sieht an den betroffenen Stellen rötlich glänzend aus.

Diffuser Haarausfall

Der diffuse Haaraufall äußert sich in einer gleichmäßigen Ausdünnung der Haare. Hierfür gibt es viele Ursachen, wie zum Beispiel


  • Krankheiten (Schildrüsenstörungen, Infektionen, Diabetes)
  • Falsche Ernährung (Eiweißmangel)
  • Eisenmangel
  • hormonelle Umstellungen (Schwangerschaft, Geburt)
  • Medikamente
  • Stress

Wie wachsen Haare?

Um den Ursachen von Haarausfall auf den Grund zu gehen ist es wichtig, erst einmal zu verstehen, wie Haare überhaupt wachen. Es gibt drei Phasen des Haarwachstums, auf die wir im Folgenden eingehen.

Die 3 Wachstumsphasen des Haares

Anagen

Die Anagenphase, auch Wachstumsphase genannt, beschreibt einen Zeitraum von 2 bis 10 (meist eher 3 bis 6) Jahren, in denen das Haar wächst. Normalerweise sind 80 Prozent der Haare im Anagen. Sobald es zu einem schädigenden Einfluss kommt, gehen die Haare ins Katagen und danach ins Telogen über. 

Katagen

Im Katagen, der Übergangsphase, stellen die Haarfollikel ihre Aktivität ein. Das Haar wächst nicht mehr, da es nicht mehr versorgt wird. Die Katagenphase dauert etwa 2 Wochen.

Telogen

Die Ruhephase dauert etwa 2 bis 4 Monate und am Ende dieser Phase fällt das Haar aus. Bei einem gesunden Menschen sollten höchstens 20 Prozent der Haare im Telogen sein.

Welche Ursachen hat Haarausfall?

Ernährungsstörungen

Verschiedene Nährstoffmängel- oder überschüsse können Haarausfall verursachen. Hierzu gehören:


  • Vitamin-A-Überschuss
  • Eisenmangel
  • Zinkmangel

Körperliche Ursachen

Starke, körperliche Belastungen wie hohes Fieber, eine schwere Krankheit, Schwangerschaft oder Operationen können dazu führen, dass mehr Haare in die Ruhephase übergehen. Im Normalfall fallen sie dann einige Monate nach der Belastung aus.

Psychische Ursachen

Es dauert sehr lang, bis Haare aufgrund von psychischen Belastungen von selbst ausgehen. Ein stressiger Arbeitstag wird noch nicht dazu führen, dass Dir die Haare ausgehen. Chronischer Stress, der über einen längeren Zeitraum anhält kann aber dazu führen. 

Was tun bei Haarausfall?

Wie bei vielen körperlichen Beschwerden, kannst Du auch gegen Haarausfall am besten mit Deiner Ernährung vorgehen. Wie weiter oben bereits erwähnt, kann es aufgrund einer Mangelernährung zu Haarverlust kommen. Achte also darauf, dass Du die folgenden Nährstoffe regelmäßig zu Dir nimmst.

Nährstoffe gegen Haarausfall

Zink

Zink – ein Spurenelement mit Power. Es trägt durch seine Unterstützung der Proteinsynthese und Kollagenbildung zur Erhaltung von Haaren, Nägeln und Haut bei. Eine Studie aus dem Jahr 2013 untersuchte 312 Personen mit Haarausfall (kreisrunder, erblich bedingter und diffuser Haarausfall) und stellt fest, dass alle einen niedrigeren Zinkspiegel hatten als die Kontrollgruppe ohne Haaraufall. (1)

Biotin

Biotin bildet nicht nur die Grundsubstanz der Haare und wirkt so Haarausfall entgegen. Es lässt uns auch von innen heraus strahlen, indem es neben den Haaren auch die Haut und Fingernägel stärkt. Es kann zudem gegen Muskelschmerzen und sogar depressiven Verstimmung entgegen. 

Eisen

Vor allem bei Frauen ist ein Eisenmangel eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haaraufall. Es lohnt sich also, Eisen über ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zu supplementieren. 

Probiotika

Ist Deine Darmgesundheit gestört, kann dies auch Auswirkungen auf Dein Haarwachstum haben. Haarausfall geht sehr oft mit entzündlichen Prozessen der Haarfollikeln einher, was die Folge einer gestörten Darmflora (Dysbiose) sein kann. Bereits mehrere Studien mit Mäusen konnten belegen, dass Probiotika bei Haarverlust helfen kann. Die Tiere, die Probiotika, also gute Darmbakterien gefüttert bekamen, zeigten gutes Haarwachstum sowie glänzendes Fell, während das bei den Mäusen in den Kontrollgruppen nicht der Fall war. (2) (3)


Vitalpilze

Wir von YLUMI sind überzeugt von der Kraft der Vitalpilze. Bei Haarausfall können vor allem Cordyceps und Reishi Abhilfe schaffen. Sie enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die bei hormonellen Ungleichgewichten helfen und so Haarverlust vorbeugen bzw. entgegenwirken können.

YLUMI gegen Haarausfall

Eisen und Zink findest Du unter anderem in unseren BEAUTIFUL AGE KAPSELN, aber auch in den FEM LOVE KAPSELN, die daneben auch noch Biotin enthalten – alles echte Booster für Deine Wallemähne. Damit Eisen und Zink noch besser aufgenommen werden können, empfiehlt sich zusätzlich die Einnahme von hochwertigem Vitamin C, zum Beispiel aus unseren BIO IMMUN KAPSELN.


Unsere ultimative Formel für strahlende Schönheit von innen, BEAUTY X HYALURON, enthält neben den haarwachstumsfördernden Nährstoffen Zink und Biotin auch die Vitalpilze Cordyceps und Reishi, die wie weiter oben bereits beschrieben ebenfalls gegen Haarausfall angewendet werden.


Ebenfalls ein echter Beauty-Booster ist unser COCO BEAUTY SPARKLE, der adaptogene Kräuter und Vitalpilze enthält. Bei zu viel Stress, werden sämtliche Funktionen des Körpers eingestellt bis der Stressor verschwunden ist. Hier kommt unser SPARKLE zum Einsatz: Das enthaltene Ashwagandha zum Beispiel hilft dabei, das Stresslevel im Körper zu senken und ihm zu signalisieren, dass Funktionen wie das Haarwachstum fortgesetzt werden können.


Wie weiter oben beschrieben kann auch die Einnahme von Probiotika bei Haarausfall Abhilfe schaffen, vor allem dann, wenn Du vielleicht öfter Probleme mit Deiner Verdauung hast und vermutest, dass Deine Darmflora möglicherweise nicht richtig in Balance ist. Hierfür empfehlen wir unsere beliebten BELLY BEAUTY KAPSELN mit einer hochwirksamen Bakterienmischung aus 15 geprüften lebensfähigen Milchsäurebakterien (Probiotika) und Inulin aus Zichorie (Präbiotika).

Die richtige Haarpflege bei Haarausfall

Neben den richtigen Nährstoffen gibt es auch einige Punkte, die Du bei Deiner Haarpflege beachten kannst, um Haarausfall entgegenzuwirken:


  • Verwende ein mildes Shampoo, am besten so natürlich wie möglich.
  • Wasche Deine Haare so selten wie möglich.
  • Trockne Deine Haare nach dem Waschen, indem Du sie sanft ausdrückst.
  • Vermeide Trockenrubbeln und verzichte wann immer Du kannst auf den Föhn.
  • Schütze auch Deine Haare und Deine Kopfhaut vor UV-Strahlung.
  • Vermeide häufiges Styling wie Bleichen, Glätten oder Dauerwellen, denn es strapaziert Haare und Kopfhaut.
  • Verwende eine Bürste mit abgerundeten Borsten oder einen Kamm mit weit auseinander stehenden Zinken.



1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3870206/ 

2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24675231/

3https://www.omicsonline.org/open-access/beneficial-bacteria-stimulate-youthful-thyroid-gland-activity-2165-7904.1000220.php?aid=26919