WAS STRESS AUSLÖST UND WIE DU IHN VERMEIDEST

Wir leben in einer Welt, in der Stress allgegenwärtig und unvermeidbar ist. Obwohl ein gewisses Maß an Anspannung und Stress durchaus gesund für uns sein kann, wird chronischer Stress laut Studien mit Krankheiten und sinkender Lebenserwartung in Verbindung gebracht. 

In diesem Artikel zeigen wir Dir wie Stress entsteht und welche Art von Stress für uns positiv- und welche ungesund sein kann. Wir klären außerdem die häufigsten Stresssymptome und geben Dir hilfreiche Tipps, wie Du Stress vermeiden und abbauen kannst. 

Was ist Stress genau? Und ist Stress immer negativ?

Stress (englisch für "Anspannung, Druck", lateinisch "stringere" - "anspannen") bezeichnet eine durch bestimmte Stressoren (Reize) hervorgerufene Reaktion bei Lebewesen, welche zur Bewältigung von Anforderungen befähigt und dadurch psychische und physische Belastungen und Überforderung mit sich bringen kann.

Wissenschaftler haben schon längst belegt – Dauerstress macht krank. Das bedeutet aber nicht, das Stress immer schlecht ist. 

Schließlich ist Stress eine sinnvolle und nötige Schutzreaktion unseres Körpers, ohne die Menschen nicht überlebensfähig wären. Außerdem ist Stress ist nicht gleich Stress.

Der Stressforscher Hans Selye hat Stress in zwei Kategorien eingeteilt: zum einen den positiven, sogenannten "Eustress" sowie auf der anderen Seite den negativen "Distress".

Eustress

Unter Eustress versteht man positiven Stress, der Dich in Verbindung mit physischen und psychischen Anreizen vorantreibt, wie zum Beispiel bei der Arbeit oder im Sport. Er dient als Motivation – denn um produktiv zu sein, brauchen wir ein gesundes Maß an Eustress. 

Zwar belastet der Eustress den Körper kurzfristig, kann sich aber langfristig fördernd auf der Gesundheit auswirken. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Körper dem Stresszustand nichr dauerhaft ausgesetzt ist.  

Unser Nervensystem und Hormonsystem müssen sich nach der Belastungen entspannen und erholen können. Erst wenn das nicht möglich ist, verwandelt sich positiver Eustress zum gesundheitschädlichem Distress.

Distress

Wenn Stress zu lange anhält, oder die Stressbelastung stetig wächst, kann Distress auftreten. 

Ob die Stressfaktoren unter Eustress oder Distress fallen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, da wir alle unterschiedliche Belastungsgrenzen haben. 

Distress tritt auf, wenn wir uns überfordert fühlen und Angst haben, Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können. Auch negative Lebensereignisse können Auslöser von Distress sein.

 

Wie entsteht Stress?

Stress ist viel mehr als nur eine Emotion. Er ist eine fest verdrahtete körperliche Reaktion, die sich durch unseren gesamten Körper zieht. Eine akute Stressreaktion aktiviert sofort unsere HPA-Achse (ein Regelkreis zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde). 

Währenddessen setzt unser Körper Cortisol und Adrenalin frei. Diese Hormone führen dazu, dass unsere Lunge schnell Sauerstoff in den Blutkreislauf pumpt, wodurch unser Herzschlag und Blutdruck erhöht werden. 

So stellt der Körper sicher, die benötigte Energie bereitzustellen, um den Stressoren entkommen zu können.
 Für diese komplexe Reaktion benötigt der Körper so viel Energie, dass er seine anderen Funktionen nur noch auf Sparflamme weiterlaufen lässt. Und so entstehen körperliche und psychische Stress-Symptome.

Die Auswirkungen von Stress

Ganz gleich, ob „guter“ oder „schlechter“ Stress: Unser eigener Körper unterscheidet nicht zwischen positiv und negativ und reagiert immer ähnlich. Daher ist Eustress ebenso wie Distress nur kurzzeitig ein sinnvoller Zustand, der uns anspornen oder zu Höchstleistungen bringen kann. 

Der Grund: Im Stresszustand nutzt unser Körper Reserven, um die zusätzlich benötigte Energie aufzubringen: Wir geraten in ein Defizit, welches bei langfristig andauernden Stressoren (Psychisch, Physisch, Umwelt, Lärm etc.) zu Schäden an Körper und Psyche führen kann. 

Körperliche Symptome

  • Heißhungerattacken
  • Magen-Darm-Probleme
  • Bluthochdruck
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Herzerkrankungen
  • Lungenleiden
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen

Psychische Symptome

  • Gereiztheit
  • Albträume
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Burnout
  • Konzentrationsstörungen
  • Alzheimer

Wie lässt sich Stress vermeiden und abbauen?

Natürlich wirst Du im Leben weiterhin mit stressigen Situationen konfrontiert werden, aber es gibt Möglichkeiten, chronischen Stress loszuwerden und seine negativen Effekte zu reduzieren. 


Um Stress vorzubeugen, möchten wir Dir einige kleine Tipps und Tricks mit an die Hand geben. Diese benötigen nicht allzu viel Zeit und können Dir dabei helfen, Dein Stresslevel erst gar nicht steigen zu lassen. Probier’s unbedingt mal aus.

1. Benachrichtigungen ausschalten

Ein absoluter Game-Changer: Benachrichtigungen auf dem Smartphone (oder während Fokus-Phasen auch am Laptop) auszuschalten vermindert Dein Stresslevel um ein Vielfaches. Es gibt absolut keinen Grund, bei einer eingehenden E-Mail einen Ton hören zu müssen. Oder direkt auf die WhatsApp der besten Freundin zu antworten. 


Schalte die Benachrichtigungen einfach aus und kümmer Dich um Deine Mails, Instagram und privaten Konversationen, wenn Du wirklich Zeit dafür hast. Du hast Angst, jemand könnte etwas ganz Dringendes von Dir wollen? Dann würde er zum Hörer greifen und Dich anrufen.

2. Morgen- und Abendroutine einhalten

Es lohnt sich, den Wecker am Morgen ein paar Minuten früher zu stellen. Ganz gleich, ob Du die neu gewonnene Zeit für eine Morgenpraxis mit Meditation und Yoga nutzt oder einfach nur Deinen Kaffee in Ruhe trinkst – Du wirst schnell merken wie Du von einer Morgenroutine profitierst.


Und am Abend heißt es: Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen das Smartphone abschalten und erst nach Deiner Morgenroutine wieder einschalten.

3. Meditation praktizieren

Meditation wirkt nachhaltig entspannend und stresslösend. Du kannst Dir aussuchen, ob Du lieber am Morgen mit Achtsamkeit in den Tag starten oder den Feierabend mit einer Meditation einläuten möchtest. Oder willst Du Deine Meditationsroutine in die Mittagspause einbauen? 


Gar kein Problem. Alles was Du brauchst ist einen Ort, an dem Du ungestört bist und 10 Minuten Zeit. Schließ Deine Augen und probiere, Dich auf Deinen Atem zu konzentrieren. Wenn Deine Gedanken abschweifen hol sie liebevoll wieder zu Dir zurück. Du wirst schnell merken, wie sehr Du von dieser Praxis profitierst.

4. Regelmäßige Pausen einplanen

Nichts stresst uns so sehr wie zu viel Arbeit mit zu wenig Ruhepausen. Alle zwei Stunden solltest Du deshalb mindestens vom Schreibtisch aufstehen, ein wenig frische Luft tanken oder einfach nur für einen Moment nichts tun. Und eine Mittagspause von mindestens 30 Minuten pro Arbeitstag ist ein Muss. Du wirst sehen: Du bist produktiver und deutlich weniger gestresst.

5. Sportlich aktiv werden

Ganz gleich, ob Du Stress vorbeugen oder abbauen möchtest: Bewegung ist wunderbar, um vom Kopf in den Körper zu kommen und den Alltag für eine Zeit hinter Dir zu lassen. Wunderbar eignen sich Sportarten im Freien, denn so füllst Du zudem Deine Sauerstoffreserven auf. Oder wie wäre es mit einer entspannenden Runde Yoga am Abend? The choice is yours.

6. Gesunde Ernährung etablieren

Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu ganzheitlichem Wohlbefinden und kann auch bei Stress helfen. Denn nichts stresst unseren Körper so sehr wie zu viel Fast Food und nährstoffarme Lebensmittel. “Eat the rainbow” lautet das Motto. Probiere so viel frisches Obst und Gemüse wie möglich in Deinen Speiseplan einzubauen. Das kommt nicht nur Deinem Körper sondern auch Deiner Psyche zugute. 

7. Nahrungsergänzungsmittel einnehmen

Du fühlst Dich oft abgeschlagen und bist gestresst? Dann sind beispielsweise die HAPPY MOOD KAPSELN genau das Richtige für Dich. Neben L-Tryptophan und dem Neurotransmitter 5-HTP, der für die Produktion des Glückshormons Serotonin zuständig ist sind in der Formel noch weitere hochwertige Kräuter und Vitalpilze enthalten. Sie wirken wie ein natürliches Schutzschild gegen Stress und sorgen für mehr Wohlbefinden und starke Nerven. 

Stress

In stressigen Zeiten haben sich außerdem die BEAUTY X HYALURON KAPSELN sowie unser COCO BEAUTY SPARKLE bewährt. Sie enthalten die Adaptogene Reishi, Schisandra, Ginseng und Ashwagandha sowie andere hochwertigen Kräuter, geprüfte Vitalpilze und essentielle Vitamine und sorgen damit für mehr innere Balance.