SELBSTFÜRSORGE: 7 SELF-CARE ROUTINEN FÜR DEN ALLTAG

Der Begriff Self-Care liegt aktuell in aller Munde. Doch was bedeutet Selbstfürsorge eigentlich genau?

Wir sind der Sache für Dich auf den Grund gegangen und verraten Dir in diesem Artikel 10 Self-Care Routinen für den Alltag, die Dir dabei helfen, im Einklang mit Deinem Körper und Deiner Gesundheit zu leben:

Was ist Self-Care eigentlich genau?

Der Begriff Self-Care lässt sich im Deutschen mit Selbstfürsorge beschreiben. Selbstfürsorge beschreibt den nährenden, fürsorglich Umgang mit dem eigenen Körper und der Psyche. Hierbei geht es vor allem darum, die eigenen Bedürfnisse rücksichtsvoll und liebevoll wahrzunehmen und ihnen nachzugehen. 

Ein Spa-Retreat oder ein Wanderurlaub können schöne Rituale sein, doch generell sollte Self-Care als Lebenseinstellung jeden Tag praktiziert werden. Wie Du das tust, verraten wir Dir weiter unten.

Warum sind Self-Care Routinen so wichtig?

Oftmals verschlingt uns der Alltagsstress und es bleibt kaum Zeit für die eigenen Bedürfnisse. Das Mittagessen wird geskippt, weil ein wichtiges Meeting ansteht, der entspannte Abend auf der Couch fällt ins Wasser, weil die beste Freundin Probleme hat und telefonieren möchte und Du schaffst es erst nach Mitternacht ins Bett, weil das “Schnell noch E-Mails checken” zu einer Arbeitssession von zwei Stunden geführt hat. 

Wir alle kennen das und hier kommt die Selbstfürsorge ins Spiel. Es ist wichtig, dass wir lernen, unseren Bedürfnissen Raum zu geben. Aber wie gelingt uns das? 

Was kann ich tun, um mehr Selbstliebe und Selbstfürsorge zu praktizieren?

7 Self-Care Routinen für den Alltag

#1: Ehre Deinen Körper

Deinen Körper zu lieben und zu ehren ist wohl die höchste Form der Selbstfürsorge. Er ist so komplex und du solltest ihm tagtäglich Dankbarkeit entgegenbringen. Schließlich trägt er Dich durchs Leben und sorgt dafür, dass Du all die Dinge erleben kannst, die Du möchtest.

Gesunde Ernährung

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung aus viel frischem Gemüse und Obst, Vollkornprodukten sowie hochwertigem Protein (zum Beispiel aus Hülsenfrüchten oder Fisch) zeigst Du Deinem Körper, wie wichtig er Dir ist. “Du bist was du isst” – dieser Ausspruch kommt nicht von ungefähr. Versorge Dich also immer mit den besten Lebensmitteln. Sei es Dir wert.

Bewegung

Um Deinen Körper gesund und fit zu halten, solltest Du ihn regelmäßig bewegen. Ganz gleich, ob ein Spaziergang oder eine Joggingrunde an der frischen Luft, ein herausforderndes Cardio- oder Kraft-Workout oder die entspannende Yoga-Einheit – Sport sollte mindestens dreimal wöchentlich in Deinem Kalender stehen. Und du wirst sehen: Sobald Du einmal eine Sportroutine etabliert hast, wirst Du es gleich merken, wenn Du mal eine Session ausgelassen hast.

Ausreichend Schlaf

Erholsamer, ausreichender Schlaf (mindestens 7 Stunden pro Nacht) sollte ebenfalls zu Deinen Self Care Routinen dazugehören. In der Nacht regeneriert sich der Körper und sorgt dafür, dass Du tagsüber fit und leistungsfähig bist. 

#2: Sag öfter Nein

Natürlich sollst Du jetzt nicht prinzipiell alles ablehnen. Allerdings sollten wir alle lernen, öfter Nein zu sagen, wenn wir es auch wirklich so meinen. Wer kennt es nicht? Da kommt die Kollegin mit einer Bitte um die Ecke, für die Du weder Nerv noch Zeit hast. Du erfüllst sie aber dennoch, um sie nicht vor den Kopf zu stoßen. Achte in Zukunft mal darauf. Oft passiert das nämlich ganz unbewusst. Wenn Dich also das nächste Mal jemand um etwas bittet, horche in Dich hinein, ob Du dem Wunsch wirklich nachgehen möchtest. Wenn das in Stress ausarten würde und Deine Bedürfnisse darunter leiden, ist ein nettes Ablehnen völlig legitim. Denn: Ein Nein zu jemand anderem ist immer ein Ja zu Dir selbst.

#3: Schalte Dein Handy aus

Da wolltest Du nur kurz Deine Mails checken und schon findest Du Dich eine halbe Stunde später in der endlosen Instagram Timeline wieder – das ist uns wohl allen schon mal passiert. Die Apps auf unserem Smartphone sind so programmiert, dass es uns wahnsinnig schwerfällt, automatische Muster zu durchbrechen. Schalte deshalb Dein Smartphone öfter einmal aus. Du wirst sehen: So wirst Du viel mehr kostbare Zeit für Dich selber haben. 

#4: Praktiziere Dankbarkeit

Nichts macht bessere Laune, als Dich auf die Dinge in Deinem Leben zu konzentrieren, für die Du dankbar bist. Mach es Dir also zu einer Self Care Routine, zum Beispiel jeden Abend ein Dankbarkeitsjournal zu führen. Du wirst sehen: So schläft es sich noch besser.

#5: Tu öfter mal nichts

Wann saßt Du das letzte Mal auf der Couch und hast Löcher in die Luft gestarrt? In unserer digitalen Welt sind wir eigentlich ununterbrochen Reizen ausgesetzt. Umso wichtiger ist, dass wir uns regelmäßig bewusste Pausen von all dem nehmen. Mach es Dir zur Routine, mindestens einmal pro Tag für 10 Minuten einfach nur dazusitzen. Anfänglich wird Dir das wahnsinnig unproduktiv und langweilig vorkommen. Du wirst aber schnell sehen, wie viel mehr Kreativität und Fokus Du durch solche kleinen Denkpausen erlangst.

#6: Erledige Deine To-Dos

Das klingt nach Arbeit… Aber ganz richtig: Selbstfürsorge ist Arbeit. Alltägliche To-Dos wie Wäsche waschen, putzen etc. mögen vielleicht nicht wie die ultimativen Self Care Rituale wirken. Doch wir alle kennen das wundervolle Gefühl, diese nervigen To-Dos abgehakt zu haben. Sorge also dafür, dass Du Deine To-Do-Liste nie zu lang werden lässt. 

#7: Tu Dir regelmäßig bewusst etwas Gutes

Ganz gleich, ob eine Massage, ein Maniküre-Termin oder einfach nur ein langer Spaziergang an der frischen Luft: Gönn Dir regelmäßig etwas Schönes. Du kannst Dir hierfür einen festen Zeitslot in Deinem Kalender reservieren. Belohne Dich, denn Du hast es verdient.