DIE TCM ERNÄHRUNG - GASTBEITRAG

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine alte asiatische Heilmethode, welche heutzutage auf allen Kontinenten der Welt praktiziert wird. Die TCM stellt sich seit mehr als 3.000 Jahren die Frage, was den Menschen gesund macht und gesund hält. Sie ist eine uralte Heilmethode, bei welcher die Gesundheit als Gleichgewicht zwischen frei fließenden Energien und körperlichen, geistigen und seelischen Funktionen gesehen wird. Die ganzheitliche Orientierung aus der TCM ist die Basis von YLUMI. Unsere Produkte basieren auf dem alten Wissen um adaptogene Kräuter und wertvollen Vitalpilzen, um den Körper wieder ins eigene Gleichgewicht zu bringen und die Gesundheit von innen heraus zu stärken. Unsere heutige Gastautorin Sophia Themar ist passionierte TCM-Therapeutin, Expertin für Frauenheilkunde und Akupunktur. Im folgenden Beitrag schreibt Sophia über das komplexe Thema der TCM Ernährung und was sie bei uns bewirken kann:

 

Warum ich von YLUMI so begeistert bin

Ich bin Sophia, Therapeutin für Traditionelle Chinesische Medizin und begeisterte YLUMI-Nutzerin.
Mein erster Berührungspunkt mit den YLUMI Produkten waren die Sleep Well & Wake up Kapseln als Reiseset - ausgeruht, körperlich und geistig fit bin ich durch Reise und Urlaub gegangen. Auch die Philosophie, die hochwertigen Inhaltsstoffe der Produkte, die authentische Aufmachung und Zusammenarbeit mit TCM Spezialisten haben mich begeistert. Aufgrund meiner etwas unreinen, aber auch sensiblen Haut, die auf Stress und schlechten Schlaf sofort reagiert, habe ich bisher vor allem die Belly Beauty und Beauty Hyaluron Kapseln verwendet und merke einen signifikanten Unterschied in Hautbild, Verdauung und auch Energie-Level. Im Folgenden möchte ich die Grundlagen der TCM-Ernährung für euch erläutern.

Exkurs: Kurze Erklärung der 5 Elemente aus der TCM

Die 5 Elemente sind ein uraltes Konzept aus der TCM. Zu diesen gehören Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Zwischen den 5 Elementen findet sowohl auf den Menschen als auch auf Natur bezogen ein sich ständig unterstützender, kontrollierender und ausgleichender Zyklus statt.

Die 5 Elemente spiegeln sich unter anderem in Jahreszeit, Klima, Organen, Gefühlen, Farben oder in der TCM Ernährung in den Geschmacksrichtungen und -wirkungen wieder. Krankheitsbilder können neben einer umfassenden TCM Anamnese einem oder mehreren Elementen zugeordnet und behandelt werden, wenn der Therapeut weiß, zu welcher Jahreszeit ein Mensch vor allem erkrankt, welche Organe überwiegend betroffen sind, mit welchen Farben sich ein Mensch umgibt in Bezug auf Kleidung und das Zuhause (Feng Shui) oder welche Geschmäcker er bevorzugt oder ablehnt.
 
Fokus auf die 5 Elemente Ernährung

Zur Beurteilung von Lebensmitteln spielen bei uns im Westen vor allem die Anzahl an Kalorien, an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen eine entscheidende Rolle. Nach TCM gilt schlichtweg: regional, saisonal und bekömmlich sollen die Lebensmittel sein.

Milchprodukte und zu viel Zucker “verschleimen” Organismus und Geist, zu viel Kaffee und Alkohol trocknen die Körpersäfte aus. In der TCM-Ernährung wird jedem der 5 Elemente eine bestimmte Geschmacksrichtung zugeordnet, welche ganz nach dem Prinzip von Hippokrates gewisse Wirkungen in unserem Körper auslösen kann:
 „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.”

Zudem wird auch die Wirkrichtung, Farbe und Wachstumszeit der Lebensmittel berücksichtigt. Der Qi-Gehalt (“Nährgehalt”, Qi = Energie) gibt uns Auskunft darüber, wie viel positive Energie das Lebensmittel in sich trägt, um den Körper bei der Selbstheilung bestmöglich zu unterstützen.

Die Geschmacksrichtungen

  • Element Holz - sauer, Farbe Grün
    Der saure Geschmack leitet nach innen und bewahrt die Körpersäfte wie z.B. Blut, Lymphe oder Schweiß.
Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
Schafgarbe , Mariendistel , Löwenzahn, Pfefferminze, Lavendel, Brennessel, Melisse
  • Element Feuer - bitter, Farbe rot
    Der bittere Geschmack trocknet und beruhigt. Er wirkt absenkend, abführend, entzündungshemmend.
Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
Salbei, Kurkuma, Paprika, Thymian, Wacholder
  • Element Erde - süß, Farbe gelb/orange/braun
    Der süße Geschmack stärkt vor allem die Mitte (Magen und Milz), harmonisiert den Qi-Fluss und wirkt entspannend.
Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
Kamille, Fenchel, Kümmel, Vanille, Zimt, Safran, Süßholzwurzel
  • Element Metall - scharf, Farbe weiß
    Der scharfe Geschmack öffnet und wirkt verteilend sowie schweißtreibend.
    Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
    Dill, Koriander, Kümmel, Lorbeer, Majoran, Rosmarin, Schnittlauch, Muskat, frischer Ingwer, Bohnenkraut, Frühlingszwiebel
  • Element Wasser - salzig, Farbe blau/schwarz
    Der salzige Geschmack wirkt aufweichend und abführend, aber auch nährend.
    Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze: Algen, hochwertiges Salz

Lehnt man einen der Geschmäcker vehement ab, kann dies ein „Fülle-Zustand“ im Körper sein. Eine spezielle Vorliebe ("Ich habe einen süßen Zahn") für einen Geschmack kann wiederum auf einen „Mangel-Zustand“ hindeuten. Die richtige Ernährungsweise kann diese disharmonischen Zustände wieder ins Lot bringen und unterstützend auf alle Organe wirken. Wenn alle Organe gleichermaßen ausgeglichen und stark sind, kann unser Qi - unsere Lebensenergie - ungestört fließen und wir und unser Körper befinden uns in einem optimalen Zustand. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie durch die Ernährung bestehende Ungleichgewichte normalisiert und akute oder chronische Disharmoniemuster ausgeglichen werden können. Ist die Ernährung typgerecht und wird auch präventiv angewendet, kann der Mensch lange Gesundheit, Lebensfreude sowie körperlich und geistiges Wohlbefinden erfahren.

Die Thermik unserer Nahrung

Einen weiteren wichtigen Stellenwert in der Ernährung nach den 5 Elementen kommt der Thermik unserer Nahrungsmittel zu. Jedes Lebensmittel hat eine bestimmte thermische Wirkung auf unsere Organe bzw. in unserem Körper:

  1. Kalte Lebensmittel vertreiben äußere und innere Hitze. 
Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
Früchte- und Kräutertees, Kurkuma, Minze, Salbei
  2. Heiße Lebensmittel schützen uns vor Kälte. 
Beispiele in Bezug auf Kräuter/Gewürze:
Cayenne Pfeffer, Chili, Ingwer (getrocknet), Knoblauch, Pfeffer, Sternanis
  3. Kühlende/Erfrischende Lebensmittel unterstützen den Aufbau von Blut und anderen Körpersäften.
  4. Neutrale Lebensmittel stärken unsere Mitte und erzeugen Qi.
  5. Warme Lebensmittel steigern unsere Aktivität, sie unterstützen, harmonisieren und bewegen 
das Qi.

TIPP:

Zusätzlich kann man bei der Zubereitung/Kochen der Speisen die Ausrichtung auf einen bestimmten thermischen Aspekt lenken und damit die Wirkung eines Gerichts auf unseren Körper maßgeblich beeinflussen. Darüber hinaus macht der Kochvorgang die Lebensmittel für unseren Körper leichter „zugänglicher“, d.h. wir benötigen weniger Energie (Qi) um die aufgenommene Nahrung zu verdauen, als wir daraus gewinnen. Das schont unsere Verdauungsorgane, denn nicht nur ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper, sondern auch in einem gesunden Darm.


Wer noch mehr Details zu den einzelnen Elementen erfahren möchte und welche Persönlichkeit sich hinter den Elementen versteckt, kann hier bei Interesse nachlesen, da hier sonst der Rahmen gesprengt würde: https://www.tcm-themar.de/home/die-5-elemente.



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